Heinrich Schneider Dipl.-Ing. (FH), Ingenieurbüro für Bauherrenberatung
Startseite / Ratgeber / Glossar

Glossar: Baubegriffe für Bauherren

Die wichtigsten Begriffe rund um Planung, Kosten, Verträge, Technik und Sanierung, kurz und verständlich erklärt.

6

6-GHz-WLAN
Neuer WLAN-Frequenzbereich mit viel Platz und kaum Störungen, nutzbar mit WiFi 6E und WiFi 7; wird von Wänden stark gedämpft. Mehr dazu

A

Abnahme
Erklärung des Bauherrn, dass er eine Bauleistung als im Wesentlichen vertragsgemäß annimmt. Sie hat erhebliche rechtliche Folgen. Mehr dazu
Abschlagszahlung
Teilzahlung während der Bauzeit, meist gekoppelt an einen erreichten Bauabschnitt.
Abstandsfläche
Fläche vor den Außenwänden eines Gebäudes, die frei bleiben muss; in NRW 0,4 H, mindestens 3 m. Mehr dazu
Access Point
Gerät, das ein WLAN bereitstellt und per Netzwerkkabel angebunden ist; mehrere Access Points sorgen für flächendeckendes WLAN. Mehr dazu
Altbau
Gebäude, das meist vor 1949 errichtet wurde, mit eigener Bauweise etwa aus Vollziegeln, Kalkmörtel und Holzbalkendecken. Mehr dazu
Ausführungsplanung
Leistungsphase 5 der HOAI: detaillierte Werk- und Detailpläne, nach denen die Firmen bauen. Mehr dazu

B

Baubeschreibung
Beschreibung von Konstruktion, Materialien, Technik und Ausstattung eines Hauses; bei Generalunternehmer und Bauträger der Kern des Vertrags. Mehr dazu
Bauherrenhaftpflicht
Versicherung für Schäden, die Dritten durch die Baustelle entstehen. Mehr dazu
Baulast
Öffentlich-rechtliche Verpflichtung eines Grundstückseigentümers, etwa zur Übernahme einer Abstandsfläche, eingetragen im Baulastenverzeichnis. Mehr dazu
Bauleistungsversicherung
Versicherung gegen unvorhergesehene Schäden am entstehenden Bauwerk, etwa durch Unwetter oder Vandalismus. Mehr dazu
Baunebenkosten
Kosten neben Grundstück und Bauwerk, etwa Honorare, Gutachten, Gebühren und Versicherungen; nach DIN 276 die Kostengruppe 700. Mehr dazu
Bauträger
Unternehmen, das auf eigenem Grundstück baut und Grundstück und Haus gemeinsam verkauft. Mehr dazu
Bauvoranfrage
Antrag, mit dem einzelne Fragen eines Bauvorhabens vorab verbindlich von der Bauaufsicht entschieden werden. Mehr dazu
Bauwerkskosten
Die Kosten des Gebäudes selbst, also die Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276; umgangssprachlich oft „Baukosten“. Mehr dazu
Bauzeitenplan
Zeitplan aller Bauabschnitte und Gewerke mit Beginn, Dauer und Abhängigkeiten.
Bebauungsplan
Satzung der Gemeinde, die Art und Maß der Bebauung, überbaubare Flächen und oft die Gestaltung festlegt. Mehr dazu
Bemusterung
Auswahl von Materialien und Ausstattung wie Fliesen, Böden oder Sanitärobjekten innerhalb vereinbarter Budgets. Mehr dazu
Bodengutachten
Untersuchung des Baugrunds mit Empfehlungen zu Gründung, Wasser und Abdichtung. Mehr dazu

D

DIN 276
Norm für die Ermittlung und Gliederung von Kosten im Bauwesen in acht Kostengruppen. Mehr dazu

E

Einzelvergabe
Die Gewerke werden einzeln ausgeschrieben und direkt vom Bauherrn beauftragt, meist mit einem Architekten. Mehr dazu
Entkernung
Rückbau eines Gebäudes bis auf die tragenden Bauteile als Teil einer Kernsanierung. Mehr dazu
Erschließung
Anbindung eines Grundstücks an Straße und Versorgungsnetze. Mehr dazu
Erschließungsbeitrag
Beitrag der Grundstückseigentümer zu den Kosten der erstmaligen Herstellung von Erschließungsstraßen. Mehr dazu
Eventualposition
Position in einem Leistungsverzeichnis, die nur bei Bedarf beauftragt wird. Mehr dazu

F

Feuerrohbauversicherung
Versicherung des Rohbaus gegen Brand, Blitzschlag und Explosion bis zur Fertigstellung. Mehr dazu

G

Gebäudeautomation
Automatische Steuerung und Vernetzung der technischen Anlagen eines Gebäudes, etwa mit KNX. Mehr dazu
Generalunternehmer
Unternehmen, das ein Haus auf dem Grundstück des Bauherrn errichtet, wesentliche Leistungen selbst ausführt und den Rest vergibt. Mehr dazu
Generalübernehmer
Unternehmen, das ein Bauvorhaben schlüsselfertig übernimmt, selbst aber keine Bauleistungen ausführt. Mehr dazu
GFZ
Geschossflächenzahl: Verhältnis der Geschossfläche aller Vollgeschosse zur Grundstücksfläche. Mehr dazu
Grunderwerbsteuer
Steuer auf den Kauf eines Grundstücks; der Satz liegt je nach Bundesland 2026 zwischen 3,5 und 6,5 Prozent. Mehr dazu
GRZ
Grundflächenzahl: Anteil der Grundstücksfläche, der von Gebäuden überdeckt werden darf. Mehr dazu

H

HOAI
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure; gliedert Planungsleistungen in neun Leistungsphasen. Mehr dazu
Holzbalkendecke
Deckenkonstruktion aus Holzbalken, typisch für Altbauten. Mehr dazu

K

Kernsanierung
Rückbau eines Gebäudes bis auf die tragende Struktur und weitgehende Erneuerung von Technik und Ausbau. Mehr dazu
KNX
Offener, international genormter Standard für Gebäudeautomation, mit dem Licht, Beschattung, Heizung, Sicherheit und Energie in einem System zusammenarbeiten. Mehr dazu
Kostenberechnung
Stufe der Kostenermittlung nach DIN 276 auf Grundlage der Entwurfsplanung. Mehr dazu
Kostenschätzung
Stufe der Kostenermittlung nach DIN 276 auf Grundlage der Vorplanung. Mehr dazu

L

Leistungsphase
Abschnitt der Planungs- und Bauleistungen nach HOAI, von der Grundlagenermittlung (1) bis zur Objektbetreuung (9). Mehr dazu
Leistungsverzeichnis
Beschreibung einer Bauleistung in einzelnen Positionen mit Menge und Qualität, Grundlage für vergleichbare Angebote. Mehr dazu
Lüftungskonzept
Planung, wie in einem Gebäude der nötige Luftaustausch sichergestellt wird; für Neubauten vorgesehen. Mehr dazu

N

Nachtrag
Zusätzliche Vergütung für geänderte oder im Vertrag nicht enthaltene Leistungen. Mehr dazu

O

Objektüberwachung
Leistungsphase 8 der HOAI: Überwachung der Bauausführung auf Übereinstimmung mit Plänen, Verträgen und Regeln der Technik. Mehr dazu

P

PoE
Power over Ethernet: Stromversorgung und Datenübertragung über ein einziges Netzwerkkabel, etwa für Kameras und Access Points. Mehr dazu
Prüfstatik
Prüfung der statischen Berechnung durch einen unabhängigen Prüfingenieur, je nach Bundesland und Bauvorhaben. Mehr dazu

R

RC2
Widerstandsklasse für einbruchhemmende Fenster und Türen nach DIN EN 1627. Mehr dazu

S

Schwarze Wanne
Kellerabdichtung mit einer außen aufgebrachten Abdichtungsschicht, etwa aus Bitumen oder Kunststoffbahnen. Mehr dazu

W

Wassereinwirkungsklasse
Einstufung nach DIN 18533, wie Wasser auf ein erdberührtes Bauteil einwirkt, von Bodenfeuchte bis drückendem Wasser. Mehr dazu
Weiße Wanne
Keller aus wasserundurchlässigem Beton, bei dem der Beton selbst abdichtet. Mehr dazu
WiFi 7
Aktuelle WLAN-Generation, die unter anderem das 6-GHz-Band nutzt und mehrere Frequenzbänder gleichzeitig verwenden kann. Mehr dazu
WU-Beton
Wasserundurchlässiger Beton, Grundlage der weißen Wanne. Mehr dazu

Z

Zutrittskontrolle
Elektronisches System, das regelt, wer wann durch welche Tür darf, etwa per Gesichtserkennung, Smartphone oder Karte. Mehr dazu

Ein Begriff in Ihren Unterlagen ist unklar?

Wir erklären Ihnen, was er für Ihr Vorhaben bedeutet: persönlich in Bielefeld, bundesweit per Teams.

Beratungsgespräch anfragen